1&1 baut Datennetz aus
DSL News
die 1&1 Internet AG hat Ihr weltweites Datennetz ausgebaut. Die Außenanbindung
der Hochleistungsrechenzentren wurde in den letzten 12 Monaten verdreifacht, und
der von 1&1 betriebene Europaring hat nun durchgängig eine Kapazität von
mindestens 10 Gigabit/Sekunde.
Damit trägt 1&1 dem steigenden Datenverkehr im Internet Rechnung und rüstet sich
auch für neue Web-Anwendungen wie Software as a Service. Näheres entnehmen Sie
bitte der beigefügten Pressemitteilung. Anbei finden Sie zusätzlich eine
aktuelle Karte des Weitverkehrsnetzes von 1&1 sowie ein Pressefoto des neuen
Backbone-Routers der Firma Foundry im Karlsruher 1&1 Rechenzentrum
(Quellenangabe: 1&1/Pauline Fabry).
1&1 baut Daten-Netz aus
Außenanbindung der Hochleistungs-Rechenzentren auf über 120 Gigabit/s erweitert
/// Bandbreite des 1&1 Europarings vervierfacht /// Kostenvorteile durch Umstieg
auf Ethernet-Technologie und neue Peerings
Montabaur, 21. Januar 2008. Die 1&1 Internet AG hat ihr Weitverkehrsnetz (WAN,
Wide Area Network) stark ausgebaut. Für die Hochleistungs-Rechenzentren in
Deutschland und den USA stehen jetzt Verbindungen zum Internet von über 120
Gigabit/Sekunde Bandbreite zur Verfügung. Erstmals wurde mit Equinix in Chicago
auch ein großer Austauschknoten außerhalb Europas direkt angebunden. Insgesamt
hat sich die Außenbandbreite des weltweit größten Webhosters in nur zwölf
Monaten verdreifacht. Zugleich wurde der Europaring von 1&1, der die Karlsruher
Rechenzentren des Providers mit den wichtigsten Internetknoten in Frankfurt,
London und Amsterdam verbindet, auf durchgängig mindestens 10 Gigabit/Sekunde
erweitert.
"Mit dem Ausbau der Internet-Bandbreite können unsere 3,2 Millionen
Webhosting-Kunden in Europa und den USA sicher sein, dass ihre Inhalte weiterhin
schnell und sicher bei Internet-Nutzern in aller Welt ankommen", sagt Andreas
Gauger, Vorstandssprecher der 1&1 Internet AG. "Vor allem durch
Multimedia-Anwendungen wie Video-Streams ist der Bedarf nach Bandbreite in den
letzten Jahren immens gestiegen". So hat sich die Menge der aus den 1&1
Rechenzentren übertragenen Daten von 3.500 Terabyte (3,5 Mio. Gigabyte) im
Januar 2007 auf 6.500 Terabyte innerhalb eines Jahres fast verdoppelt.
"Der forcierte Ausbau des 1&1-Datennetzes zeigt, dass entgegen den Annahmen von
Internet-Pessimisten die Grenzen des Wachstums längst nicht erreicht sind",
bemerkt Andreas Gauger. Das amerikanische Forschungsunternehmen Nemertes hatte
im November in einer weit beachteten Studie *) davor gewarnt, dass die
gegenwärtige Internet-Infrastruktur in den nächsten drei bis fünf Jahren
möglicherweise nicht mehr die steigende Nachfrage von privaten und gewerblichen
Internet-Nutzern abdecken könne. 1&1 sieht sich mit der jüngsten
Netzwerk-Erweiterung und weiteren für 2008 geplanten Maßnahmen für die stetig
steigenden Anforderungen hingegen gut gerüstet.
"In diesem Jahr werden wir vor allem unser Netz in den USA ausbauen", kündigt
Andreas Gauger an. "In Chicago sind wir bei Equinix erstmals direkt mit einem
wichtigen Internet-Knoten außerhalb Europas verbunden. Bis März werden wir die
Außenanbindung unseres Rechenzentrums in Kansas nochmals mehr als verdoppeln."
Auf dem amerikanischen Markt ist 1&1 mit über 600.000 Webhosting-Kundenverträgen
der fünftgrößte Anbieter.
Parallel zur Erweiterung des Weitverkehrsnetzes hat 1&1 auch die zugrunde
liegende Technologie gewechselt. Statt SDH (Synchronous Digital Hierarchy) kommt
jetzt die aus dem Firmen- und Heimbereich bekannte Ethernet-Technologie zum
Einsatz. "Ethernet ist leichter handhabbar, und durch den Wechsel auf
leistungsfähige Router des US-Hersteller Foundry konnten wir sogar noch Geld
sparen", freut sich 1&1-Vorstandssprecher Andreas Gauger. Zudem erschließt das
Unternehmen auch durch die große Außenanbindung neue Kostensparpotentiale, da
die Datenströme durch neue Peerings und Routing-Alternativen optimal verteilt
werden können.